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Standards brechen Murten das Genick

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Ein einziger Moment sorgte gestern Abend für Freudensprünge bei den nach Saint-Aubin mitgereisten Murten-Supportern: Zehn Minuten vor Spielschluss zog Senol Sulkoski dynamisch Richtung Tor, liess Saint-Aubin-Goalie Charly Hunt elegant aussteigen und schob den Ball ins Netz. Davon abgesehen waren die gastierenden Seeländer offensiv aber so gut wie inexistent. Bloss zwei weitere Szenen aus der ersten Halbzeit konnten als Torchancen abgebucht werden: Erst reagierte Hunt stark gegen Sulkoskis Abschluss aus spitzem Winkel (14.), die anschliessende Eckballflanke köpfte Dylan Iacazzi am Tor vorbei. Ebendieser Iacazzi schien bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung kurz nach der Pause auch die einzige taktische Offensividee der Gäste zu verkörpern: Immer wieder wurde er steil geschickt und sollte seine Schnelligkeit ausspielen. Die Hausherren hatten dies aber schnell durchschaut und neutralisierten Iacazzi weitgehend.

Heimteam mit Lufthoheit

Den ersten Durchgang vermochte der FC Murten nach einer Heimteam-Offensive in der Startviertelstunde während gut zwanzig Minuten offen zu halten: Auf beiden Seiten waren einige Halbchancen zu verzeichnen. Dass es letztlich mit 0:0 in die Pause ging, war aber dem erneut besten Murtner Michael Aeberhard zu verdanken sowie auch der Ineffizienz des FC Saint-Aubin/Vallon geschuldet: Zwei Mal griff Keeper Aeberhard rettend ein (fünfte und zehnte Minute), während Justin Collaud ebenso oft zu hoch zielte (36./37.) und Maxime Abdellatif unmittelbar vor dem Pausentee nur das Aussennetz traf.

Kaum waren die Teams zurück auf dem Rasen, da musste Aeberhard erneut einen brandgefährlichen Versuch entschärfen – bis Spielende vereitelte der FCM-Schlussmann ganze sieben Grosschancen und hielt seine Mannschaft so im Spiel. Nach einer Ecke in der 53. Minute überliess die Seeländer Hintermannschaft inklusive ihres ansonsten tadellosen ­Hüters den Luftraum dem heranfliegenden Innenverteidiger Alhassane Touré und dieser nickte zur hochverdienten Führung fürs Heimteam ein. Eine knappe Viertelstunde später war es wieder Touré, der seine Lufthoheit ausspielte und – diesmal nach einem Freistoss – per Kopfball traf. Sulkoskis Anschlusstreffer war dann aus ästhetischer Sicht zweifellos das Tor des Abends, blieb aber letztlich bloss Resultatkosmetik. Auch in diesem Spiel konnte man den Murtnern auf dem Platz und an der Seitenlinie, wo Salvatore Vicari und sein Assistenztrainer Nordyn Jaggi gleichermassen aktiv coachten, kein fehlendes Engagement vorwerfen. Im Aufbau- und Passspiel offenbarten sich aber gravierende Mängel, die die Seeländer schnellstmöglich beheben sollten, wenn sie sich noch eine Minimalchance auf den Klassenerhalt erarbeiten möchten.

 

Telegramm

Saint-Aubin/Vallon – Murten 2:1 (0:0)

Centre Sportif. – 40 Zuschauer. – SR: Zahn

Tore: 53. Touré 1:0; 66. Touré 2:0; 79. Sulkoski 2:1.

FC Saint-Aubin/Vallon: Hunt; Ndiaye, A.  Collaud, Touré, Abdellatif (51. Clemente Dos Santos); J. Collaud, Reynaud, Sekovski; Ganaj; S. Gerber, Dias Marques (68. V. Gerber).

FC Murten: Aeberhard; K. Iacazzi, Pignone, Gjauri, Miftaroski; M. Gaglia­none, Ciarmoli, Hoti (84. Axmed), T.  Gaglianone (75. Dabour); Sulkoski, D.  Iacazzi (51. Mejuto Conde).

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