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Surfen einmal anders

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Für dich erlebt

 Wie kann man billig in die Ferien fahren? Diese Frage stellten meine beste Freundin und ich uns letzten Sommer. Wir planten eine Grossbritannien-Reise, doch als arme Studentinnen wollten wir an allen nur möglichen Ecken und Enden sparen. Und da kam uns eine Idee: Couchsurfing.

 

 Für diejenigen unter euch, die noch nie davon gehört haben: «couchsurfing.org» ist eine Internetplattform, auf welcher Leute aus der ganzen Welt für Reisende ihre Couch zur Verfügung stellen – gratis. Gastfreundschaft pur. Unsere «Hosts» gehören zu den nettesten und offensten Personen, die ich je treffen durfte. Aber an all die Abenteurer und Sparer, die jetzt aufhorchen: Geht bitte, BITTE nicht mit helvetischen Ansprüchen an das Ganze heran, okay?

 

 Nach Manchester dachten wir eigentlich, punkto Hygiene könne es nicht mehr schlimmer werden. Dort hatten wir nämlich bei Goda und ihren unzähligen Mitbewohnern übernachtet. Eigentlich müsste man denken, so viele Frauen in einem Haus, da muss es ja nur so glänzen. Tat es jedoch nicht. Kurz gesagt: Das Duschen erledigten wir aufgrund unüberwindbaren Ekels im Olympischen Schwimmbad.

 

 Liverpool war ein Traum dagegen. Eric, typisch Asiate, hatte eine saubere und ordentliche Wohnung. Den Schlüssel konnten wir bei seiner Nachbarin abholen, er schien keine Angst zu haben, dass wir seine Wohnung leerräumen würden. Als Dankeschön liessen wir ihm dann auch ein Schokoladenfondue da.

 

 Und dann kam Edinburgh. Rob und seinen Kollegen, unsere Trinkfreunde und Messies. In der Küche stapelte sich das dreckige Geschirr, in der Dusche schimmelte etwas Undefinierbares vor sich hin, Essensreste und vergessene Geldstücke lagen überall herum (seither weiss ich, dass Münzen auch bei wiederholtem Spülen nicht den Toilettenabfluss runtergehen). Da lagen wir also eines Nachts zwischen Chips und Tabascoflecken und wurden durch an die Fensterscheibe geworfene Steinchen geweckt. Rob hatte vergessen, dass er uns seinen einzigen Schlüssel gegeben hatte. Und wohl ein Bierchen zu viel getrunken.

 

 Klingt jetzt wie ein Horrortrip. War es jedoch wirklich nicht – ich würde es nämlich sofort wieder machen. Diesen Sommer werde ich wahrscheinlich Airbnb ausprobieren – bei dieser Art, Ferien zu machen, zahlt man den «Hosts» ein bisschen was, sollte dafür jedoch auch ein bisschen mehr Komfort erwarten dürfen. Hoffe ich jedenfalls …

 

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