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Trotz Sieg wenig Grund zur Freude

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Freiburg übernahm am Samstag von Anfang an das Spieldiktat, während sich Eschenbach auf das Konterspiel konzentrierte. Trotz eines Chancenplus vermochten die Gäste nicht zu skoren, und da auch Freiburgs Torhüter Krattinger ein ruhiges erstes Drittel verbrachte, stand es zur ersten Pause 0:0.

Im zweiten Drittel profitierten die Saanestädter von einem Fehler der Gastgeber und gingen durch Weibel in Führung (23.). Der Aufsteiger glich jedoch nur vier Minuten später im Powerplay zum 1:1 aus. Zweimal bot sich Freiburg danach im Powerplay die Gelegenheit, die Führung wieder herzustellen. Doch das Überzahlspiel, das in den Spielen zuvor so gut gewesen war, funktionierte überhaupt nicht. Den Freiburgern entglitt die Spielkontrolle, wobei sie es sich mit vielen Ungenauigkeiten und zum Teil überhastetem Spielaufbau selber schwer machten. Dass der Ball nach einem Abpraller via Marc Hayoz fünfzehn Sekunden vor Schluss des zweiten Abschnittes doch noch den Weg ins Tor fand, war äusserst glücklich.

Siegtreffer kurz vor Schluss

Im letzten Drittel war Freiburg völlig von der Rolle, produzierte viele Ballverluste im Spielaufbau sowie in der Mittelzone. Der Gastgeber konnte einen Fehler in der Freiburger Verteidigung ausnützen und zum 2:2 ausgleichen (44.). Der Favorit war zwar bemüht, das Spiel zu gestalten, doch es wollte nicht gelingen. So gingen die Luzerner in der 48. Minute gar mit 3:2 in Führung. Nach dem Rückstand erhöhten die Freiburger endlich den Druck. Jean Philippe Brodard verwertete in der 55. Minute ein schönes Zuspiel von Marc Hayoz zum viel umjubelten 3:3. Und für die Saanestädter kam es noch besser: Ivan Streit bediente 115 Sekunden vor Schluss den völlig frei stehenden Jonathan Stirni­mann, und dieser erzielte das erlösende 4:3.

Freiburg kam mit einem blauen Auge davon und holte sich die angestrebten drei Punkte, jedoch ohne sein schnelles und präzises Unihockeyspiel zeigen zu können. Hinzu kam, dass man vier Powerplaysituationen ungenützt liess. Die Pause nächstes Wochenende kommt für den UH Freiburg wahrlich zum richtigen Zeitpunkt. ba

Telegramm

Eschenbach – Freiburg 3:4 (0:0, 1:2, 2:2)

Neuheim Eschenbach LU. – 112 Zuschauer. – SR Ardielli/Bearth. Tore: 23. Weibel (Streit) 0:1. 27. Duss (Stocker) 1:1. 40. Hayoz 1:2 44. Brunner 2:2. 48. Abt (Camadini) 3:2. 55. Brodard (Hayoz) 3:3. 59. Stirnimann (Streit) 3:4. Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Eschenbach. 3-mal 2 Minuten gegen Freiburg.

1. Liga. Rangliste: 1. Eggiwil 9/25. 2. Luzern 9/21. 3. Freiburg 9/19. 4. Konolfingen 8/17. 5. Deitingen 9/17 (–1). 6. Bern Capitals 8/13. 7. Reinach 9/12 (+3). 8. Fricktal 9/12 (-18). 9. Lausanne 9/8. 10. Zürisee 9/7. 11. Eschenbach 5. 12. Moosseedorf 3.

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