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Uni will weiter in der oberen Liga mitspielen

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Die Universität Freiburg hat ihre Strategie für die nächsten zehn Jahre festgelegt.
Corinne Aeberhard

Die Universität Freiburg hat die Strategie 2030 festgelegt. Sie will im internationalen Wettbewerb einen massgeblichen Beitrag zur Lösung aktueller Probleme leisten. Auch will sie den Trumpf der Mehrsprachigkeit ausspielen.

Konsolidieren, profilieren und ausbauen: Mit diesen Schlagworten will die Universität Freiburg ihre nationale und internationale Position in den nächsten zehn Jahren weiter ausbauen. Wie, das hat sie in ihrer Strategie 2030 festgelegt. So sollen etwa die bestehenden Exzellenzpole wie Föderalismus, Europa und Materialwissenschaften weiterentwickelt werden. Zusätzliche Schwerpunkte sollen durch gezielte Vernetzung bereits bestehender Aktivitäten geschaffen werden. Zu denken sei dabei an die Thematik Ernährung oder die historischen Wissenschaften, wie die Uni in einer Mitteilung schreibt. Humanistisch-ethische Aspekte sollen in allen Disziplinen eine zentrale Rolle spielen.

Gesellschaft, Nachhaltigkeit und Digitalisierung

Astrid Epiney, Rektorin der Universität Freiburg, ist überzeugt, «dass die Bewältigung der gesellschaftlichen Herausforderungen vernetzte, interdisziplinäre Lösungsansätze verlangt». Dazu wolle die Uni ihren Beitrag leisten, namentlich im Bereich der gesellschaftlichen und sozialen Kohäsion, der Nachhaltigkeit und der Digitalisierung. Dafür sollen unter anderem die bereits bestehenden Pole rund um die Themen Mensch und Umwelt, Digitalisierung und Gesellschaft, Ethik, Zusammenleben verschiedener Religionen und Kulturen in zunehmend fragmentierten Gesellschaften, Verständnis von Sprachkulturen und Mehrsprachigkeit gestärkt und weiterentwickelt werden.

Trumpf der Mehrsprachigkeit

Die bereits bestehende Politik der Mehrsprachigkeit wird für die gesamte Institution in Leitlinien formuliert. Sie sollen für Forschung, Lehre und Verwaltung gelten. Die Universität Freiburg ist in der Schweiz und in Europa die einzige Hochschule mit einem vollständigen Studienangebot in Französisch und in Deutsch. Zahlreiche Vorlesungen werden zudem auf Englisch angeboten, einige Studienprogramme sogar vollständig. Studierende können auch zweisprachig studieren und dies auf ihrem Diplom vermerken lassen, sofern sie in jeder Sprache mindestens 40 Prozent der Kreditpunkte erworben haben. 

Qualität braucht Geld

Als kantonale Institution erstellt die Universität Freiburg alle zehn Jahre einen Strategieplan. Er ist die Grundlage für die Mehrjahresplanungen 2023–27 sowie 2028–32, in welchen sie festlegt, wie und mit welchen Mitteln die Ziele erreicht werden sollen. Die nächsten Verhandlungen mit dem Kanton für die Verabschiedung des Globalbudgets stehen 2022 an. Im Hinblick darauf strebe die Universität eine Steigerung des Budgets von heute rund 235 Millionen Franken an, wie Astrid Epiney auf Anfrage sagte. Exzellenz und damit die Steigerung der Attraktivität der Uni erfordere ein zusätzliches finanzielles Engagement des Kantons sowie die Bereitschaft der Universität, bei der Verteilung der Gelder klare Prioritäten zu setzen. 


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