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Vier Sensler wollen mit einer mobilen Konzertbühne den Corona-Blues vertreiben

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Vier Sensler wollen etwas gegen die Corona-bedingte Kulturpause tun und lancieren das Projekt «Endless Stage»: Eine kleine transportable Bühne soll dazu beitragen, die regionale Kultur im kleinen Rahmen zu fördern.

«Wir hatten einfach das Gefühl, dass etwas getan werden muss», sagt Dominik Waeber. Er ist zusammen mit Philippe Raemy, Dominik Thalmann und Hervé Lauper die treibende Kraft hinter dem Projekt «Endless Stage», zu Deutsch etwa «endlose Bühne». Die vier haben sich mitten im Corona-Herbst 2020 am Rande eines Fussballspiels darüber ausgetauscht, wie öd es kulturell im Sensebezirk gerade zu-und hergeht: keine Konzerte, Festivals und keine anderen Grossanlässe. Denn in normalen Zeiten verbrachten sie viel ihrer Freizeit auf diversen Bühnen; sie sind Musiker und spielen in mehreren Formationen mit und litten dementsprechend an Entzugserscheinungen.

Dorthin, wo Kultur ist

Wenn es in Innenräumen immer wieder pandemiebedingte Einschränkungen gibt, dann ist die Lösung draussen zu suchen, haben sich die vier gedacht. Sie haben deshalb über Möglichkeiten diskutiert, wie trotz allem ein wenig Kultur in die Gemeinden kommen könnte. Die zündende Idee hatte dann Dominik Thalmann: Eine mobile, leicht transportierbare Bühne, die technisch voll ausgerüstet ist, wird dorthin gebracht, wo das Kulturpflänzchen wieder etwas am Aufblühen ist.

Bei der Idee blieb es nicht. Die vier haben angefangen, konkret zu planen und vor allem auch zu rechnen. Zu überlegen, wie die Bühne aussehen muss, war die leichteste Aufgabe, die sie zu lösen hatten. «Wir sind zum Schluss gekommen, dass man etwa 17 Quadratmeter Platz braucht, damit eine etwa sechsköpfige Band mit normaler Besetzung gut spielen kann», so Dominik Waeber.

Eine Spezialanfertigung

Konkret haben die vier einen Anhänger gekauft, der derzeit nach ihren Vorstellungen umgebaut wird. Ein standardisierter Anhänger eignet sich nicht, weil dieser für eine Bühne nicht hoch genug ist. Also wird der Endless-Stage-Anhänger eine Spezialanfertigung sein. Die eigentliche Bühne bekommt ein Vordach und Stützen, mit denen man sie vorne ausziehen und so vergrössern kann. Auch gehören Lautsprecherboxen, Mischpult und Licht zur Ausstattung sowie genügend Anschlüsse für die Instrumente. Der «Saft» kommt aus einem Lithium-Ionen-Akkumulator. So ist die Bühne unabhängig und kann auch abseits von lärmempfindlichen Gegenden eingesetzt werden.

Viele Möglichkeiten

«Die Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielfältig», erklärt Dominik Waeber. Die Bühne kann auf der einen Seite von Vereinen, in Quartieren, im Tourismus, von der Gastronomie und Firmen eingesetzt oder auch von Schulen, Gemeinden und Privaten gemietet werden. Je nach Bedarf kommt nur die Bühne zum Einsatz oder der versierte Techniker wird auch gleich mitgebucht. So einfach und flexibel wie möglich, lautet das Motto der vier. Der Anhänger kann von einem normalen Auto mit Anhängerkupplung an Ort und Stelle gebracht werden.

Auf der anderen Seite sieht der Verein, den die vier gegründet haben, auch vor, selbst Anlässe auf die Beine zu stellen. Sie waren in der Vergangenheit zum Beispiel an der Beachparty Schwarzsee beteiligt. Dominik Waeber ist als Mitinhaber des Jailhouse Rohr zudem Mitorganisator dieses Gastro-Kultur-Betriebs eingangs Schwarzsee.

Ein Non-Profit-Verein

Auch wenn die mobile Bühne also vermietet wird, geht es den vier nicht in erster Linie ums Geld. «Uns ist wichtig, dass die Anlage gebraucht wird», hält Dominik Waeber fest. Der Verein sei nicht profitorientiert organisiert. Was eingenommen wird, geht in den Unterhalt der Bühne. Zudem ist fix vorgesehen, dass fünf Prozent für gemeinnützige Zwecke gespendet werden. Deshalb haben sie die Ansätze auch so angesetzt, dass sie für ihre Zielgruppen erschwinglich sind. Dominik Waeber sagt dazu:

Wir wollen kleine Feste fördern, wieder Livemusik erklingen lassen und Menschen zusammenbringen.

Damit die Investition von 35’000 Franken für Anhänger, Umbau, Werbung, Musikanlage und Licht gedeckt werden, haben sich die vier ein cleveres Marketing-Konzept ausgedacht. Sie bieten Firmen die Aussenwände der mobilen Bühne als Werbefläche an – dies als Maxi-, Midi- und Mini-Variante, je nachdem wie viel Fläche gebucht wird. Geht die Rechnung auf, wären die Anschaffungskosten nach einem Jahr im Einsatz gedeckt.

Gutes Bauchgefühl

Die vier warten nun gespannt, bis ihr Endless-Stage-Anhänger geliefert wird. «Ich habe ein gutes Bauchgefühl, dass es klappt», sagt Dominik Waeber. Sie seien überzeugt, dass jetzt gerade die richtige Zeit sei, um so ein Projekt zu lancieren. «Der Hunger nach etwas Kultur ist deutlich spürbar», hält er fest. «Ich wünsche mir, dass es einen superschönen Sommer gibt, in dem die Bühne pausenlos im Einsatz steht und wir das Coronavirus einfach wegspielen.»

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