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Vom richtigen Jäten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ratgeber Garten

 Jäte ein Jahr nicht und du hast sieben Jahre Unkraut, sagt eine Regel und untertreibt dabei sogar noch. Solche Sätze sind ein Ablöscher, zumal das Jäten bei den meisten so beliebt ist wie eine Magen-Darm-Grippe. Dabei kann das Jäten sogar so was wie Spass machen, wenn man einige Regeln beherzigt.

Pack das Übel an der Wurzel. Gerade bei mehrjährigem Unkraut spart man viel Zeit. Blosses Abreissen nützt bei Löwenzahn oder Brennnesseln gar nichts, Hacken kann den Hornsauerklee oder die Quecke sogar vermehren. (Im Staudenbeet sollte man sowieso nicht hacken, da die gewollten Pflanzen keine Wurzelverletzungen mögen.) Das beste Werkzeug fürs Jäten ist ein schmaler Unkrautstecher–Spargelstecher oder lange Schlitz-Schraubenzieher tun’s ebenso.

Es gibt Unkraut, das man kaum loswird, weil die Wurzeln so tief reichen, dass man sie nur mit einem Bagger rauskriegt. Schachtelhalm, Giersch oder Ackerwinden kann man aber schwächen, indem man sie immer wieder mit möglichst vielen Wurzeln entfernt. 

Weniger, aber dafür öfter. Wer zweimal pro Jahr drei Tage durchjätet, ist nur gefrustet und bringen tut es wenig. Jäten Sie regelmässig und fortlaufend ein bisschen, dafür aber richtig. Sie haben keine Lust mehr? Hören Sie auf und machen an einem anderen Tag weiter. Es ist erstaunlich, wie bald man so einen nachhaltig sauberen Garten hinkriegt.

Oktober/November, März/April und man ist ein Weilchen still. Eine wundervolle Zeit zum Jäten! Der Boden ist weich, die Arbeit geht einem leicht von der Hand und sie ist ungemein sinnvoll. In diesen Monaten erscheinen nämlich viele Unkrautkinder. Entfernt man sie sofort, verpasst man später auch nicht ihre Blütezeit: Jedes blühende Unkraut, das sich versamen kann, beschert uns Hunderte an ungewollten Kindern. So weit soll es gar nicht erst kommen.

 Es ist Oktober, nehmen Sie sich doch dann und wann ein halbes Stündchen Auszeit, jäten verträumt vor sich hin und geniessen den Herbst mit seinen bunten Farben.

Mehr dazu im neusten Gartenblog-Artikel.

Nicole Häfligerstudierte Germanistik/ Anglistik und arbeitete fünfzehn Jahre als Gymnasiallehrerin in Freiburg. 2012 hat sie ihre lang gehegte Leidenschaft zum Beruf gemacht und verdient heute ihr Geld in den Bereichen Gartenberatung, -planung und -unterhalt. Im eigenen Garten zieht sie vor allem Stauden, Gemüse und Heil-/Gewürzkräuter. haefliger@gartenhaende.ch

 

«Dabei kann das Jäten sogar so was wie Spass machen.»

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