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Weihnachten gemeinsam feiern

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Mit der Familie ein Fondue Chinoise essen und ein Glas Wein trinken, später die Kerzen am Christbaum anzünden, Weihnachtslieder singen und Geschenke auspacken–so sieht der Heilige Abend für viele Menschen aus. Für andere bedeutet der Abend aber pure Einsamkeit: alleine essen, alleine vor dem Fernseher, keine Lieder, keine Geschenke. Damit Alleinstehende einen Weihnachtsabend in Gesellschaft verbringen können, organisieren verschiedene Vereine und Institutionen Feiern.

In Heitenried findet ein solches Fest in diesem Jahr an Heiligabend zum fünften Mal statt. Der Vinzenzverein, und dabei vor allem das Ehepaar Theo und Margrit Meyer, organisiert den Abend jeweils im Kultur- und Vereinshaus. «Es war eine Idee, die schon lange in meinem Kopf herumgeisterte», sagt Theo Meyer. Bei der ersten Ausgabe seien etwa zwanzig Leute gekommen, das habe ihn und seine Frau motiviert, das Fest zu wiederholen.

Fondue und Musik

Den Anlass in Heitenried besuchen Alleinstehende, Bewohner des Alterswohnheimes, aber auch Ehepaare, deren Kinder weggezogen sind. Das Programm sei schlicht, sagt Meyer: Zuerst gibt es ein Apéro, anschliessend essen die Besucher bei Weihnachtsmusik ein Käsefondue. Danach singen sie zusammen Weihnachtslieder und lesen Geschichten. «Die Besucher bringen oft selbst eine Geschichte mit», sagt Meyer. Der Tisch sei festlich geschmückt und ein Weihnachtsbaum ziere den Raum. «Aber Geschenke geben wir nicht, es geht ums Zusammensein.»

Viele Spenden

«Die Leute schätzen das Fest sehr», sagt Meyer. Die Besucher müssten einen kleinen Beitrag bezahlen, für den Rest der Kosten komme der Vinzenzverein auf. «Meist bleibt für den Verein aber nicht viel zu bezahlen, denn wir erhalten immer wieder Spenden», sagt Meyer. «Einmal hat eine Privatperson alles übernommen, und auch die Heitenrieder Firmen unterstützen uns oft grosszügig.» Der Anlass richte sich in erster Linie an Heitenriederinnen und Heitenrieder, aber auch Leute von anderen Dörfern seien willkommen. «Für die Organisation sind wir froh, wenn sich die Leute anmelden; aber wenn sich jemand spontan entscheidet, ist er auch herzlich willkommen.»

Verzicht auf eigene Feier

Das Ehepaar Meyer verzichtet mit der Feier auf das eigene Fest in der Familie. Macht ihnen das nichts aus? «Naja, unsere Kinder haben ihre eigenen Familien. Wir gehören auch zu denen, die sonst alleine feiern würden», sagt Theo Meyer mit einem Lachen. «Deshalb tun wir das gerne.»

Zahlen und Fakten

Vinzenzverein leistet unbürokratisch Hilfe

In Deutschfreiburg gibt es 16 Vinzenzvereine. Jener in Heitenried zählt 14 Mitglieder. Die Vereinsmitglieder besuchen Kranke und Alleinstehende und arbeiten eng mit dem Hilfswerk Cartons du Coeur zusammen, das Lebensmittelpakete an Menschen in Not verteilt. Der Vinzenzverein unterstützt auch punktuell Familien oder Einzelpersonen. «Wir leisten unbürokratisch Hilfe, wo der Sozialdienst nicht greift», sagt Theo Meyer vom Vinzenzverein Heitenried. Jedoch nie mit Geld, sondern mit Gutscheinen etwa für Lebensmittel. «Die Leute kommen nie auf uns zu, der Sozialdienst vermittelt sie uns.»mir

Freiburg: Solidarische Weihnachten

A uch in der Stadt Freiburg muss an Weihnachten niemand alleine sein: Wie in den vergangenen Jahren organisieren die Notschlafstelle La Tuile, die Anlaufstelle für Drogensüchtige Le Tremplin und die Tagesstätte Banc Public zusammen «solidarische Weihnachten». Im letzten Jahr servierten die drei Institutionen rund 200 Mahlzeiten. An Heiligabend gibt es ab 19 Uhr auf dem Georges-Python-Platz sowie in den drei Institutionen kostenloses Essen und Getränke sowie musikalische Unterhaltung. Am 25. Dezember offeriert Banc Public zudem ein Mittagessen. Ebenfalls am Weihnachtstag findet der letzte Abend des Suppenfestivals auf dem Georges-Python-Platz statt (siehe FN vom 3. Dezember).

AZ’Arts mit einer Feier

Der Verein AZ’Arts organisiert an Heiligabend zudem eine Feier im Pfarreisaal St. Peter an der Gambachallee in Freiburg. mir

www.tremplin.ch

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