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+ Willy Lauper-Andrey, Plasselb

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Willy Lauper wurde seinen Eltern Cornel und Anna Lauper-Aebischer als zweites von elf Kindern geboren. Die Schulzeit verbrachte er in Plasselb. Er erlebte eine glückliche, aber sehr arbeitsreiche Jugendzeit. Von Frühling bis Herbst weilte die Familie jeweils auf verschiedenen Alphirtschaften. Während vielen Jahren arbeitete er hart als Forstarbeiter im Bereich Höllbach; diese Zeit war ihm, trotz sehr strenger Arbeit, immer in bester Erinnerung geblieben. Er erzählte gerne Geschichten, die er dort mit seinen Kollegen erlebte.

Am 6. Mai 1961 führte er Astrid Andrey aus Plasselb zum Traualtar. Aus dieser Ehe entsprossen zwei Mädchen: 1968 wurde Sonja geboren und 1970 folgte Doris. Er war immer ein sehr lieber und treu sorgender Papa, der die beiden ziemlich verwöhnte.

Willy Lauper-Andrey war sehr engagiert im Vereinsleben. Gewerkschaft und Arbeiterverein, Schützengesellschaft und Skiklub sowie zwölf Jahre im Pfarreirat, dies alles war ihm sehr wichtig. Der Schiesssport und das Skifahren waren seine grosse Leidenschaft. So manche Stunde verbrachte er im Schützenhüttli mit seinen Schiesskollegen, zuerst beim Schiessen und dann bei einem Bier zum Fachsimpeln. Und als begeisterter Berggänger bestieg er doch mit seiner Frau Astrid so manchen Gipfel in der Region.

1974 erfüllte er sich mit seiner Familie den grossen Traum eines Eigenheims in der Farnera, wo er bis zu seinem letzten Spitalaufenthalt daheim sein durfte.

1996 wurde Cédric, sein erstes Grosskind, geboren, gefolgt von Valeska, Nicolas, Alessia und Luana. Er war sehr stolz auf seine Grosskinder und unternahm, solange es seine Gesundheit zuliess, sehr viel mit ihnen, brachte sie mit seinen Geschichten und Witzen immer wieder zum Lachen.

Ein paar Monate nach seiner Pensionierung erlitt er in seinem geliebten Wald einen Herzinfarkt. Von da an kam eins ums andere. Er war sehr oft im Spital, kam aber immer wieder zu Kräften, um nach Hause zurückzukehren. In all den Jahren wurde er von seiner Frau sehr liebevoll und geduldig gepflegt. Und jeden Mittwoch ging er ins Tagesheim St. Wolfgang. Er ging sehr gerne, es brachte ihm Abwechslung in sein Leben. Er liebte es, dort zu jassen oder mit den anderen Tagesgästen einen Ausflug zu unternehmen oder einfach von den lieben Pflegerinnen umsorgt zu werden.

Am 16. Januar 2014 musste er sich der 21. Operation in seinem Leben unterziehen. Ein schwerer Eingriff musste vorgenommen werden. Sein rechtes Bein wurde amputiert. Aber diesmal hatte er leider nicht mehr die Kraft, sich zu erholen. Am Samstagnachmittag, 25. Januar 2014, hat er seinen letzten Kampf gegen sein Leiden verloren. Eing.

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