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«Wir haben ein sehr vielfältiges Publikum»

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Trotz des Mini-Jubiläums von «Kultur im Podium» begeht der Verein keine grosse Feier. Die FN gingen dem im Gespräch mit dem Präsidenten Elmar Schneuwly auf den Grund.

 

 Elmar Schneuwly, ist der Beginn der fünften Spielzeit kein Grund zum Feiern?

Eigentlich schon, aber wir werden dieses kleine Jubiläum nicht besonders hervorheben. Wir freuen uns einfach auf die neue Spielzeit. Der Einstieg in eine solche ist für uns jedes Jahr eine Genugtuung, denn wir sehen, was wir wieder geschafft haben.

 

 Was ist denn in dieser Spielzeit so erwähnenswert?

Wir haben uns seit dem Beginn von «Kultur im Podium» meiner Meinung nach immer wieder gesteigert, was das Programm angeht. So sind wir nun auf einem Level angelangt, das es uns schwierig macht, es im folgenden Jahr zu übertrumpfen.

Was meinen Sie damit konkret?

Mit der Zeit haben wir ein wenig das Gespür für die Vorlieben des Publikums bekommen. Am Anfang stellten wir das Programm eher nach unseren Vorlieben und Einschätzungen zusammen. Die gesammelten Erfahrungen bei der Durchführung der Vorstellungen zeigten uns, welche Produktionen bei den Besuchern besonderen Anklang fanden.

 Und welche wären das?

Wir haben ein sehr vielfältiges Publikum, weshalb das Programm in dieser Ausgabe sehr breit gefächert ist: So bieten wir neben Schauspiel, Operetten und klassischen Opern wie «Don Giovanni» auch modernere Musicals und Shows an, wie etwa die Tanzhommage an die Band Queen. Wir wissen mittlerweile, dass es in unserem Fall nicht a priori schlecht sein muss, wenn man ein wenig dem Mainstream nachgeht. So hatten wir bei eben solchen Vorstellungen praktisch immer volles Haus. Was man an dieser Stelle auch erwähnen darf, ist der Erfolg unserer Kinderprogramme: Auch diese sind meist ausverkauft.

 

Wie sieht es mit Ihren persönlichen Highlights aus?

Selbstverständlich habe ich jede unserer Vorstellungen der letzten fünf Jahre genossen. Zwei ragten jedoch in meinen Augen heraus: Das Theater «Die Baustelle» aus Köln führte vergangenen Januar ein Musical aus den 50er-Jahren auf: «All you need is cheese»–ein mir unbekanntes Stück, das auch beim Publikum sehr gut ankam. Nicht vergessen habe ich auch den Auftritt der bekannten «King Singers», ein A-capella-Ensemble aus Grossbritannien. Obwohl sie am nächsten Morgen ihren Flug erwischen mussten, blieben sie nach ihrem Auftritt zum Apéro, erzählten von ihren Eindrücken und verteilten Autogrammkarten. Von dieser Bodenständigkeit war ich damals sehr angetan.

 

 Bei etlichen ausverkauften Vorstellungen, da müssten auch die Kassen klingeln?

Nun, ich gebe zu, anfangs lebten wir sprichwörtlich von der Hand in den Mund. Es bedurfte grosser Anstrengung, damit am Ende wenigstens eine schwarze Null rausschaute. Dies lag aber hauptsächlich daran, dass wir zu Beginn unserer Tätigkeit sechs Vorstellungen einkauften und diese je zweimal aufführen liessen. Seitdem wir von diesen Doppelaufführungen weggekommen sind, dafür nun aber zehn Einzelvorstellungen anbieten, ist die Auslastung besser. Uns ist es sogar gelungen, bescheidene Reserven aufzubauen.

 

 Wird «Kultur im Podium» also auch sein 10-jähriges Bestehen feiern können?

Keine Frage, wir werden auch die nächsten fünf Jahre ein vielfältiges künstlerisches Programm auf die Beine stellen. Die vergangenen fünf Jahre haben gezeigt: Wir sind mittlerweile ein eingespieltes Team. Kommt hinzu, dass wir auch mit anderen kulturellen Institutionen eine gut funktionierende Zusammenarbeit pflegen. Ich bin zuversichtlich, was die kommenden Jahre von «Kultur im Podium» anbelangt.

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