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Zahlen als Triebfedern

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Zahlen, Tabellen, Statistiken. Für einen Zahlenmenschen wie mich ist Sport genial. Ich muss aber immer alles nachrechnen. Da fällt mir zum Beispiel auf, wenn mal die vier Viertelsergebnisse bei einem Basketmatch nicht gleich viel ergeben wie das Schlussresultat. Oder wurden zwei Punkte in der Pause ausgejasst?

Mit verzerrten Statistiken wird viel Schabernack getrieben. Zum Beispiel, wenn die Wahrscheinlichkeit für Gottéron und den ZSC, Meister zu werden, vor den Halbfinals bei 40 Prozent lag, für Servette und Kloten bei 20 Prozent. Dies ginge höchstens auf, wenn es in diesem Jahr 1,2 Schweizer Meister gäbe. Vielleicht wäre der 0,2-Meister mal ein erster Schritt für Gottéron?

Die absolut unlogischste aller Sport-Zahlen ist aber die offizielle Rangliste des Basketball-Weltverbandes. Okay, im Basket gibts kein Unentschieden, also wärs auch nicht nötig, für einen Sieg zwei Punkte zu geben. Aber dort gibts neben dem Sieg auch für jedes gemachte Spiel einen Punkt. Ein Team also, das dreimal gespielt und sackermässig aufs Dach bekommen hat, liegt in der Rangliste vor einem Team, das nur einmal gespielt und dabei hochaus gewonnen hat (3 zu 2 Punkte).

Ich habe folgende (echte!) Begründung gefunden: Dies sei, um Teams zu bestrafen, die gar nicht erst zu einem Spiel angetreten seien. Diese Motivation kann also dazu führen, dass ein Sportler überhaupt erst auf die Idee kommt, am Morgen aufzustehen und seinen Job zu machen. Der Basket-Weltverband scheint keine sehr hohe Meinung von seinen Mitgliedern zu haben. Aber mich als Beobachter freut das natürlich.

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