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Postoperative Wundinfektionen gehen weiter zurück

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Chirurgische Eingriffe werden immer sicherer: Von einem Dutzend erfasster Operationsarten haben mittlerweile praktisch alle rückläufige Wundinfektionsraten. Auch nach Kaiserschnitt treten heute signifikant weniger Infektionen auf als in früheren Jahren.

Bereits zum dritten Mal in Folge gingen auch die Infektionen nach Dickdarmoperationen zurück. Ebenso waren schwerwiegende Infektionen im Zusammenhang mit Hüftgelenkprothesen im Vergleich zur Vorperiode deutlich seltener, wie es im Bericht des Nationalen Vereins für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ) vom Dienstag heisst. Insgesamt bei acht Eingriffsarten gingen die Infektionsraten zurück, bei drei blieben sie stabil

Eine Ausnahme zum erfreulichen Trend präsentieren Operationen am Rektum: Nach zwei Jahren mit leicht rückläufiger Tendenz stieg in der Beobachtungsperiode 2019/2020 die Anzahl postoperativer Wundinfektionen wieder wie in den Jahren 2010 bis 2016. Allerdings sei das nicht unbedingt signifikant, da bei dieser Eingriffsart die Zahl der erfassten Fälle gering war, heisst es im Bericht des Nationalen Zentrums für Infektionsprävention Swissnoso, das die Analyse seit 2009 im Auftrag des ANQ durchführt.

Antibiotikaprophylaxe könnte besser sein

Der Abwärtstrend der Infektionsraten über die Periode von zwölf Jahren sei sehr positiv, heisst es im Bericht. Dies könne zumindest teilweise auf die nationale Überwachung zurückzuführen sein, die jährlich Vergleiche unter den Institutionen ermöglicht.

Zudem würden die Institutionen durch die Statistik ermutigt, Patientinnen und Patienten durch eine Reihe von Präventivmassnahmen besser vor postoperativen Wundinfektionen zu schützen. Hier gebe es freilich noch Luft nach oben, so der ANQ-Bericht: «Insgesamt stellt Swissnoso bei der zeitgerecht verabreichten Antibiotikaprophylaxe deutliches Verbesserungspotenzial fest».

In der Messperiode 2019–2020 analysierte Swissnoso die Wundinfektionsraten nach zwölf chirurgischen Eingriffen bei über 51‘000 Patientinnen und Patienten von 165 Spitälern und Kliniken.

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