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Zwischen Flamatt und Laupen fahren wieder Züge

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Mehr Komfort und Sicherheit versprechen sich die SBB durch die abgeschlossene Erneuerung der Bahnhöfe auf der Strecke Flamatt–Laupen. In Neuenegg gibt es nun eine Unterführung und in Laupen einen neuen Standort für den Bahnhof.

Es sei ein Bekenntnis zu Neuenegg, sagt die Gemeindepräsidentin Marlise Gerteis-Schwarz. Von einem wichtigen Statement der Bahn spricht Urs Balsiger, Gemeindepräsident von Laupen. Beide zeigten sich am Dienstag an einem Medientermin erfreut über die jetzt abgeschlossene Erneuerung der Bahnstrecke zwischen Flamatt und Laupen. Während rund 15 Monaten verkehrten hier keine Züge, sondern Ersatzbusse. Die SBB sanierten im Auftrag der Sensetalbahn AG die Bahnstrecke und modernisierten sowie verlängerten die Perrons der Bahnhöfe Laupen, Neuenegg, Flamatt Dorf und Flamatt. Die Kosten des Projekts veranschlagen die SBB mit 64 Millionen Franken.

«Die Bauarbeiten sind reibungslos verlaufen», sagt Michel Berchtold, Verwaltungsratspräsident der Sensetalbahn AG und Regionenleiter SBB Mitte. Einsprachen und ein Baustopp zu Beginn der Corona-Pandemie haben jedoch zu Verzögerungen geführt. So konnte die Bahnlinie nicht wie ursprünglich geplant zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember vergangenen Jahres in Betrieb genommen werden, sondern erst am Montag dieser Woche.

Zug, Bus, Auto und Velo vereint

Die grösste Umstellung gibt es für die Bahnreisenden in Laupen. Der Bahnhof mit einem Perron befindet sich nicht mehr im Dorfzentrum, sondern im Bereich Haldenweiher, rund 300 Meter versetzt in Richtung Flamatt. Es sei ein attraktiver neuer Platz entstanden, sagt Michel Berchtold vor Ort. Die Bushaltestelle befindet sich in unmittelbarer Nähe des Perrons. Weiter stehen 55 Parkplätze zur Verfügung, um vom Auto auf die Bahn umzusteigen, sowie 235 Veloabstellplätze. Letztere sollen demnächst montiert werden. «Die Umgebungsarbeiten laufen noch», sagt der Verwaltungsratspräsident der Sensetalbahn AG.

Durch die erhöhten und verlängerten Perrons gebe es mehr Komfort für die Fahrgäste, so Michel Berchtold. Zugreisende können stufenfrei ein- und aussteigen. Auch werde es in Zukunft mehr Sitzplätze geben. Die BLS werde ab Ende 2022 zu den Hauptverkehrszeiten auf der S-Bahn-Linie Laupen–Bern–Langnau längere Züge einsetzen.

Auch Autofahrerinnen und Autofahrer profitieren von der Verlegung des Bahnhofs in Laupen. «Der Bahnübergang bei der Sensebrücke ist aufgehoben. Das sorgt für weniger Stau und erhöht die Sicherheit», sagt Berchtold.

Laupen soll die Funktion eines regionalen Zentrums haben.

Urs Balsiger
Gemeindepräsident von Laupen

«Die Erneuerung der Bahnstrecke und der neue Bahnhof unterstützen dieses Ziel», so der Gemeindepräsident von Laupen. Die Bevölkerung der Gemeinde sei froh, wieder mit dem Zug fahren zu können. Die Bahnersatzbusse seien zwar gut organisiert gewesen, «doch es ist nicht das Gleiche». Für das Areal des alten Bahnhofs in Laupen sei ein räumliches Entwicklungskonzept in Arbeit.

Kein Weg mehr über die Gleise

In Neuenegg, wo die Züge kreuzen, gibt es neu eine Unterführung. Der Weg auf das Perron führt also nicht mehr über die Gleise. Das sei wichtig, auch wegen der zahlreichen Schülerinnen und Schüler, sagt Gemeindepräsidentin Marlise Gerteis-Schwarz. Die Unterführung sei sehr gut ausgeleuchtet. Weiter lobt sie, dass es mehrere Zugänge zu den zwei neuen Perrons gibt. «Der modernisierte Bahnhof ist ein sehr guter Mehrwert für die Gemeinde», sagt sie. Neuenegg sei in den vergangenen Jahren gewachsen und wolle ein guter Ort zum Leben, Wohnen und Arbeiten sein.

Auch in Neuenegg sind die Umgebungsarbeiten noch nicht abgeschlossen. Beispielsweise war am Dienstagvormittag beim Perron 2 noch kein Treppengeländer montiert. Und neben den Perrons versetzten Baumaschinen den nicht mehr benötigten Installationsplatz der Baustelle wieder in seinen Ursprungszustand zurück.

Zahlen und Fakten

28’000 Tonnen Schotter verteilt

70’000 Meter Kabel verlegt, 28’000 Tonnen Schotter verteilt, 1200 Kubikmeter Beton verwendet, 7000 Meter Gleise erneuert, 190 Fahrleitungsmasten aufgestellt mithilfe eines Helikopters (die FN berichteten), vier Haltestellen renoviert und an die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes angepasst sowie eine Personenunterführung errichtet: Das sind die Dimensionen der mit 64 Millionen Franken veranschlagten Bauarbeiten auf der Bahnstrecke zwischen Flamatt und Laupen. Rund 15 Monate lang, von Dezember 2019 bis Anfang April 2021, verkehrten hier keine Züge. Die vollständige Streckensperrung habe sichere und effiziente Bauarbeiten ermöglicht, so Michel Berchtold, Verwaltungsratspräsident der Sensetalbahn AG und Regionenleiter SBB Mitte. Die SBB führten die Bauarbeiten im Auftrag der Sensetalbahn AG aus. Hauptaktionärin der Sensetalbahn sind die SBB mit einem Anteil von 65,47 Prozent. Postauto hält 34 Prozent der Anteile und diverse Kleinaktionäre 0,53 Prozent. jmw

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