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Freiburg will eine einzige Notrufnummer einführen

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Eine einzige Notrufnummer 112 und eine Zentrale: Der Grosse Rat hat mit der Annahme einer Motion dem Staatsrat den Auftrag gegeben, dieses Projekt umzusetzen.

Wenn man eine Ambulanz brauche, sei jede Minute wichtig, und wenn man nach einem Anruf auf der Polizeinummer 117 noch umgeleitet werde und alles nochmals erklären müsse, vergehe wertvolle Zeit. So erklärte Grossrat Nicolas Bürgisser (FDP, Giffers) am Donnerstag, warum er und Bernadette Hänni-Fischer (SP, Murten) in einer Motion die Einführung einer Notrufzentrale mit einer einzigen Notrufnummer gefordert hatten.

Die Motion war von 52 Grossrätinnen und Grossräten mitunterzeichnet worden, und sie wurde nun entsprechend vom Plenum auch einstimmig genehmigt.

Standort Englisberg

«Mehr Effizienz ist gewünscht», sagte Claude Chassot (ML-CSP, Villarsel-le-Gibloux). «Und als zusätzliches Plus würde diese Zentrale eine Vielsprachigkeit garantieren, was der Realität in der Praxis entspricht. «Es ist wichtig, dass alles mit einem Anruf und an einem Ort organisiert werden kann», ergänzte Bernadette Hänni. «Im Ernstfall kann jede Minute über Leben oder Tod entscheiden.»

Mit der Motion rannten die Grossräte beim Staatsrat offene Türen ein. Eine Arbeitsgruppe habe sich des Themas bereits angenommen. Wie Maurice Ropraz sagte, werde die Umsetzung wahrscheinlich über mehrere Etappen erfolgen. Als erster Schritt werden wie schon länger vorgesehen die Nummer 117 für die Polizei und 118 für die Feuerwehr zusammengeführt. Eine neue Zentrale könnte im ehemaligen Boschung-Gebäude im Bereich Englisberg angesiedelt werden. Die Zusammenführung mit der Nummer 144 für medizinische Fälle würde in einem weiteren Schritt erfolgen. Ropraz erinnerte daran, dass auch der Kanton Jura an die Freiburger Nummer angeschlossen sei. 

Schliesslich dürfte gemäss Motionär Bürgisser in Zukunft im Kanton Freiburg die 112 als gemeinsame Nummer eingeführt werden. Diese sei schon in ganz Europa gültig und als Notrufnummer bekannt.

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